Ein Rückblick auf fünf unvergessliche Tage in Koblach- Landschulheim Neuburg.
Tag 1 – Ankommen, Auspacken, Abenteuerlust
Früh am Morgen traf sich unsere reisefreudige Truppe aus 40 Kindern und sieben Pädagog:innen an der Bushaltestelle in Höchst. Ziel: das Pfadfinderheim in Koblach. Bereits auf der Fahrt nach Götzis wurde fleißig geplaudert, gelacht, versichert – und ja, das erste Kind meldete sich noch vor der Jausenpause: „Ich muss gaaaanz dringend aufs Klo!“
Nach dem Umstieg in Götzis und einem Jausenstopp ging’s weiter Richtung Ruine Neuburg. Dort wartete das Quartier, das Spielzimmer, die Zimmerverteilung – und das erste köstliche Mittagessen: von Eltern vorbereitetes Kartoffelgulasch mit oder ohne Würstel, dazu Gurkensalat. Danach halfen die „Kochkinder“ beim Abräumen, während die Pädagog:innen kurz durchatmen durften.
Regen draußen? Kein Problem! Im Spielzimmer startete eine kreative Schüler:innen-vs.-Lehrer:innen-Challenge. Am Abend sorgte ein buntes Nudelbuffet für volle Bäuche und müde Beinchen.
Tag 2 – Tiere, Treppen und toller Ausblick
Nach einem stärkenden Frühstück ging’s mit Bus und Zug nach Feldkirch. Die 1000 Stufen hinauf zum Wildpark meisterten wir wie echte Alpinprofis. Ob Luchs, Wildschwein oder Waschbär – der Tierpark war ein Hit. Auf dem Spielplatz wurde gespielt, beim Gruppenfoto gelacht – und dann kam die große Überraschung: Pommes!
Der Rückweg führte uns durch Feldkirch zur Eisdiele „Kolibri“, wo das Wetter genauso strahlte wie die Gesichter. Die Rückfahrt verlief etwas anders als geplant – der Bus war schneller weg als wir, also wurde improvisiert: Die einen liefen, die anderen warteten. Wieder im Heim, gab’s Würstchenvariationen, Gemüsedips und einen ruhigen Abend mit einer Dankesrunde.
Tag 3 – Der heilige Ketchup und der große Kinoabend
Heute warteten Abenteuer im Wald: Nach einem energiegeladenen Stockkampf begaben sich die Kinder auf die „Helden- und Heldinnenreise“. Ziel: den heiligen Ketchup finden! Unterwegs galt es, Rätsel zu lösen, Hindernisse zu überwinden und Gefahren zu meistern – mit Fantasie, Teamgeist und jeder Menge Elan.
Zum Mittagessen gab’s Hühnergeschnetzeltes, Kichererbsen-Curry, Reis, Naanbrot – und einen fruchtigen Erdbeerjoghurt als Dessert. Am Abend stand Kino auf dem Programm: ein gemütlicher Filmabend mit Decken, Snacks und glücklichen Gesichtern. Ja – auch Helden brauchen mal eine Pause.
Tag 4 – Bastelzeit, Burgspiele und die große Disco
Der Donnerstag begann ruhig mit offenen Bastelstationen, Spielen, Bewegung und Fußball draußen. Nach dem Mittagessen stand eine Wanderung zur Neuburg an – dort wurden Ritterspiele gespielt, Pflanzen bestimmt und Geschichte lebendig. Zurück im Heim versüßten uns die von Eltern gebackenen Kuchen den Nachmittag.
Am Abend dann: Die langersehnte Disco!
Musikwünsche wurden erfüllt, Lichterketten aufgehängt, Tänze erfunden – wer nicht mittanzte, chillte im Nebenraum beim Karten schreiben oder Malen. Die Stimmung? Grandios. Der Zusammenhalt? Spürbar. Der Schlaf danach? Tief.
Tag 5 – Abschied mit Applaus und Urkunde
Der Freitag begann für viele gefühlt „mitten in der Nacht“. Nach dem Kofferpacken und Aufräumen gab’s noch ein gemeinsames Frühstück – und das Wiederfinden von „verlorenen“ Socken, Trinkflaschen und Kuscheltieren.
Bevor der Elterndienst zum Abholen und Saubermachen kam, schauten wir uns gemeinsam eine Diashow mit Fotos und Erinnerungen an – ein schöner, ruhiger Abschluss mit viel „Weißt du noch…?“ und „Oh ja!“.
Dann hieß es: Abschied nehmen. Mit dem Bus fuhren wir zum Bahnhof Götzis, dann weiter nach Höchst. Dort warteten schon die ersten Eltern – und die Umarmungen sprachen Bände. In einem letzten Kreis bekam jedes Kind eine Urkunde – für Mut, Teamgeist, Hilfsbereitschaft, Abenteuerlust und ganz einfach dafür, ein tolles Kind zu sein.
Fazit: Was für eine Woche!
Unsere Landschulwoche in Koblach war voller Gemeinschaft, Abenteuer, Herausforderungen, Teamarbeit, Bewegung, Lachen – und ganz viel Herz. Wir sind stolz auf jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler, die diese Woche mit uns gestaltet, erlebt und durchlebt haben.
Danke an alle Eltern, Unterstützer:innen, Kolleg:innen – und natürlich an unsere Kinder. Ihr seid großartig. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.






